Pause beim Pinguintraining - Lockdown im Odense Zoo

Gespeichert von Ulrike Buschewski am Di., 07.07.2020 - 13:18
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Kenneth Sørensen currently has to wear a face shield when training the penguins.

Kenneth Sørensen, Doktorand der Universität Süddänemark, trainiert im Zoo Odense 2 Königspinguine für die An-Luft-Hörtests. Aufgrund von Renovierungsarbeiten und dem Lockdown musste das Training pausieren. Kenneth berichtet wie es langsam wieder in Richtung Normalität geht:

Im Odense Zoo ging es in letzter Zeit ziemlich chaotisch zu. Im März fielen Malerarbeiten an und im gesamten Gehege mussten neue Epoxid-Böden verlegt werden. Die Pinguine mussten daher kurz vor dem Lockdown (infolge Ausbreitung von Covid-19) in eine Quarantänestation umziehen. Die Abriegelung verlangsamte folglich den Renovierungsprozess und die Pinguine wurden einen ganzen Monat lang in "Quarantäne" gehalten. Die Pinguine wurden zwar vor einigen Wochen zurückgebracht, sind aber noch sichtlich gestresst.  Inzwischen haben sich die Dinge wieder zum Guten gewendet und wir können hoffentlich bald zur Normalität zurückkehren. Die Zooverwaltung leistete allerdings sehr gute Arbeit und hat mir trotz der Abriegelung erlaubt mit den Pinguinen zu arbeiten. Ich muss zwar eine Schutzmaske tragen und Abstand zu den Zoowärter*innen halten, aber es scheint zu funktionieren. Ich kann allerdings keine anderen Leute mit in das Gehege nehmen (was auch unseren Instituts-Handwerker betrifft), weshalb ich gerade dabei bin mir selbst beizubringen wie man eine schalldichte Box baut, um die Hintergrundgeräusche beim Training weiter zu minimieren. Es ist viel Arbeit, aber es ist um einiges besser als den ganzen Tag zu Hause eingesperrt zu sein.